Qi Gong

Qi Gong    Das Wort Qi Gong besteht aus zwei Begriffen: Qi „die Lebenskraft“/ „Energie“ und Gong „das regelmässige, ruhige und konzentrierte Üben“. Qi Gong wird als „die Beherrschung der Körperenergie“ oder einfacher als „Energiearbeit“ übersetzt. 

Dies kann durch bestimmte Körperhaltungen, Bewegungen, Atemtechniken sowie durch meditative Konzentration geschehen. Im Qi Gong geht es also um die bewusste Regulierung von Körper, Geist (gedanklich und emotional) und Atem, was immer darauf zielt, einen harmonischen Qi Fluss zu erreichen. Der Fokus ist dabei je nach Qi Gong Form nicht immer gleich ausgerichtet. Egal wo der Hauptaugenmerk bei der praktizierenden Übung ist, wird immer Körper, Atem und Geist reguliert. Als Beispiel eine einfach Übung: Versetzen Sie sich kurz in Wut und Aufregung und beobachten dabei, wie sich Ihre Körperhaltung und Ihr Atem verändert. Oder beginnen Sie mal herzhaft zu lachen… oder wenn Sie aufgebracht sind, atmen Sie 4-5 mal ganz ruhig und tief ein und aus…

Heute umfasst der Begriff Qi Gong unzählige Übungsformen und Systeme, welche in verschiedenen Bereichen wie der Medizin, der Kampfkunst und Spiritualität zur Anwendung kommen.

 

Eine mögliche Entstehungsgeschichte…

Lesen Sie HIER mehr über die Entstehungsgeschichte von Qi Gong.

 

 

Qi Gong Zustand

Am Anfang der Qi Gong-Übung geht es darum, sich in den so genannten Qi Gong Zustand zu versetzen, um die Übungen dann so durchzuführen. Dadurch werden alle Techniken noch viel effektiver und wirkungsvoller.

Grundsätzlich geht es beim Qi Gong Zustand darum, den eigenen Denker zu beruhigen und das Gehirn von den sogenannten Beta- in Alpha- oder gar Theta- Wellen zu versetzen. Das heisst nichts anderes, als die Gedanken auf den Gegenwärtigen Augenblick, ins Hier und Jetzt zu fokussieren und sich nicht von den Gedanken überall hin ablenken lassen. Das ist ein Zustand besonderer Entspannung, aber vollkommener Wachheit, wo Körper und Geist im Einklang sind.

Qi Gong

Für den Qi Gong Zustand ist ebenfalls wichtig, dass man sich erdet. Das wird in der Kampfkunstsprache oft mit Unten – Fülle, Oben – Leere ausgedrückt. Damit will man sagen, dass man sich fest verwurzelt (physisch und psychisch) aber trotzdem nicht starr und brüchig wird. So wie ein junger flexibler Baum, der bei einem starken Sturm zwar tiefe, starke Wurzeln hat, aber seine Äste und seinen Stamm mit dem Wind biegen lässt und nicht starr ist, bis er knickt.

Der dritte, wichtige Punkt, um diesen Qi Gong Zustand zu erreichen ist, dass man seine Wahrnehmung nach Innen richtet, auf das Zentrum fokussiert und sich nicht durch Äusserlichkeiten ablenken lässt. Man nennt dies die Verbindung von Yi (Vorstellung) und Qi (Lebensenergie).

Dieser Qi Gong Zustand kann man nicht machen (willentlich), man kann ihn nur wachsen lassen. Jedoch kann man ideale Wachstumsbedingungen herstellen. Nichts desto trotz braucht es Geduld. Es käme auch niemand auf die Idee an wachsendem Gras zu ziehen, damit es schneller wächst.

 

 

Sieben Übungsprinzipien

Es gibt sieben wichtige Prinzipien, die beim Üben von Qi Gong für langjährige Erfolge relevant sind:

  • Ruhe und Wohlspannung (innere Ruhe, geistig wach sein)
  • Ruhe und Bewegung (Ruhe der Gedanken und Ablenkungen; Bewegung des Qi)
  • Obere Leere untere Fülle
  • Verbindung von Yi (Vorstellungskraft/Aufmerksamkeit) und Qi
  • Angemessene Übungspraxis
  • Zusammenspiel von Üben und Nähren
  • Fortschreiten ohne Eile und Erwartung

 

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Qi Gong Kurse

Durch das langjährige Unterrichten von regelmässigen Taiji/Qi Gong Klassen und einzelnen Kursen, sowie durch das Vermitteln von gesundheitsfördernden Übungen im therapeutischen Sinne an KlientInnen, ist mir aufgefallen, dass ein vertieftes Hintergrundwissen den Praktizierenden helfen würde. Hintergrundinformationen warum etwas und wie es funktioniert, verschafft den Übenden einen tieferen und effektiveren Zugang zum Taiji/Qi Gong und erlaubt ihnen dann allenfalls auch, dass sie gewisse Übungen spezifisch auf sich anpassen können. In normalen Trainings- oder Behandlungsstunden reicht es zeitlich meistens nicht für solche Informationen.

Aus diesem Grund stellen mein Bruder Adrian (Studium für Sport & Gesundheit an Uni Basel, und ebenfalls über 20 Jahre Kampfkunsterfahrung) und ich diese Kurse zusammen. Das Ziel dabei ist, dass sowohl Neueinsteiger, sowie Fortgeschrittene, als auch nicht Taiji/Qi Gong Praktizierende (die Interesse an der Gesundheit, Körperübungen wie z.B. auch Yoga oder generell der chinesischen Philosophie haben) von diesen Kursen profitieren und Inputs (Theorie und Praxis) in Ihre Tätigkeit übernehmen können.

 

 

Infos (Zeiten, Daten, Kosten, Kursort, Krankenkasse...) zu den Kursen 2018 finden Sie hier als PDF.

 

 Qi Gong Atemkurs

 

 

Wie/wieso funktioniert Qi Gong? Wie kann ich Übungen auf mich anpassen? Theoretisches Hintergrundwissen durch einfachen Praxisübungen erfahren. 

 

Solche und ähnliche Fragen werden in diesen Kursen auf verschiedene Arten erläutert. Neben den theoretischen Grundlagen gibt es auch verschiedene praktische Übungen, die bei konkreten Beschwerden helfen können.

 

Für die Kurse sind keine Vorkenntnisse erforderlich. Die Kurse stehen allen interessierten Personen offen.

 

Kontakt-/Anmeldeformular

 

 

Fortlaufende Taiji Quan und Qi Gong Klassen

Daten für einzelne/regelmässige Qi Gong Stunden im 2. Halbjahr 2018

weitere Trainingszeiten:

  • Dienstags 20.35-21.35 Uhr
  • Mittwochs 10.00-11.00 Uhr
  • Donnerstags 19.00-20.00 Uhr 

 

Ein Einstieg mit einer unverbindlichen Probelektion ist grundsätzlich jederzeit möglich. Diese Stunden finden in der KUSHIDO Schule, Dojo Stansstad statt.

 

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