Qi Gong Kurse

Hintergrundinformationen warum und wie Körper-, Atem- und Aufmerksamkeits-Übungen funktionieren, verschafft den Praktizierenden einen tieferen und effektiveren Zugang zum Taiji/Qi Gong. Dadurch können sie gewisse Übungen spezifisch auf sich anpassen, welche dann auch bei konkreten Beschwerden positiv unterstützen.

 

Um interessierten Personen diese Möglichkeiten zu bieten, stellen Adrian Feer (abgeschlossenes Studium in Sport & Gesundheit und ebenfalls über 25 Jahre Kampfkunsterfahrung) und Thomas Feer diese Kurse zusammen. Das Ziel dabei ist, dass sowohl Neueinsteiger, sowie Fortgeschrittene, als auch nicht Taiji/Qi Gong Praktizierende (die Interesse an der Gesundheit, Körper-, Atem- oder Aufmerksamkeits-Übungen wie z.B. Yoga haben) von diesen Kursen profitieren und Inputs (Theorie und Praxis) in Ihre Tätigkeit übernehmen können. Es ist uns wichtig, dass die Teilnehmer/innen die theoretischen Hintergrundinformationen und Grundprinzipien durch Praxisübungen auch erfahren

 

 Qi Gong Atemkurs

 

  • Kurskosten: CHF 140.- inkl. Skript und Znüni
  • Krankenkasse: Auf Wunsch kann eine Rechnung für die Krankenkasse zur Rückvergütung ausgestellt werden. Gewisse Zusatzversicherungen zahlen einen Beitrag an Qi Gong Kurse.
  • Kursort: KUSHIDO Schule für Kampfkunst, Rotzbergstrasse 7, 6362 Stansstad

 

Kontakt-/Anmeldeformular

  

 

Fortlaufende Taiji Quan und Qi Gong Klassen 

  • Dienstags 20.35-21.35 Uhr
  • Mittwochs 10.00-11.00 Uhr -> Kursdaten & Themen
  • Donnerstags 19.00-20.00 Uhr 

 

Ein Einstieg mit einer unverbindlichen Probelektion ist grundsätzlich jederzeit möglich. Diese Stunden finden in der KUSHIDO Schule, Dojo Stansstad statt.

 

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Qi Gong

Qi Gong    Das Wort Qi Gong besteht aus zwei Begriffen: Qi „die Lebenskraft“/ „Energie“ und Gong „das regelmässige, ruhige und konzentrierte Üben“. Qi Gong wird als „die Beherrschung der Körperenergie“ oder einfacher als „Energiearbeit“ übersetzt. 

Dies kann durch bestimmte Körperhaltungen, Bewegungen, Atemtechniken sowie durch meditative Konzentration geschehen. Im Qi Gong geht es also um die bewusste Regulierung von Körper, Geist (gedanklich und emotional) und Atem, was immer darauf zielt, einen harmonischen Qi Fluss zu erreichen. Der Fokus ist dabei je nach Qi Gong Form nicht immer gleich ausgerichtet. Egal wo der Hauptaugenmerk bei der praktizierenden Übung ist, wird immer Körper, Atem und Geist reguliert. Als Beispiel eine einfach Übung: Versetzen Sie sich kurz in Wut und Aufregung und beobachten dabei, wie sich Ihre Körperhaltung und Ihr Atem verändert. Oder beginnen Sie mal herzhaft zu lachen… oder wenn Sie aufgebracht sind, atmen Sie 4-5 mal ganz ruhig und tief ein und aus…

Heute umfasst der Begriff Qi Gong unzählige Übungsformen und Systeme, welche in verschiedenen Bereichen wie der Medizin, der Kampfkunst und Spiritualität zur Anwendung kommen.

 

Eine mögliche Entstehungsgeschichte…

Lesen Sie HIER mehr über die Entstehungsgeschichte von Qi Gong.

 

 

Qi Gong Zustand

Am Anfang der Qi Gong-Übung geht es darum, sich in den so genannten Qi Gong Zustand zu versetzen, um die Übungen dann so durchzuführen. Dadurch werden alle Techniken noch viel effektiver und wirkungsvoller.

Grundsätzlich geht es beim Qi Gong Zustand darum, den eigenen Denker zu beruhigen und das Gehirn von den sogenannten Beta- in Alpha- oder gar Theta- Wellen zu versetzen. Das heisst nichts anderes, als die Gedanken auf den Gegenwärtigen Augenblick, ins Hier und Jetzt zu fokussieren und sich nicht von den Gedanken überall hin ablenken lassen. Das ist ein Zustand besonderer Entspannung, aber vollkommener Wachheit, wo Körper und Geist im Einklang sind.

Qi Gong

Für den Qi Gong Zustand ist ebenfalls wichtig, dass man sich erdet. Das wird in der Kampfkunstsprache oft mit Unten – Fülle, Oben – Leere ausgedrückt. Damit will man sagen, dass man sich fest verwurzelt (physisch und psychisch) aber trotzdem nicht starr und brüchig wird. So wie ein junger flexibler Baum, der bei einem starken Sturm zwar tiefe, starke Wurzeln hat, aber seine Äste und seinen Stamm mit dem Wind biegen lässt und nicht starr ist, bis er knickt.

Der dritte, wichtige Punkt, um diesen Qi Gong Zustand zu erreichen ist, dass man seine Wahrnehmung nach Innen richtet, auf das Zentrum fokussiert und sich nicht durch Äusserlichkeiten ablenken lässt. Man nennt dies die Verbindung von Yi (Vorstellung) und Qi (Lebensenergie).

Dieser Qi Gong Zustand kann man nicht machen (willentlich), man kann ihn nur wachsen lassen. Jedoch kann man ideale Wachstumsbedingungen herstellen. Nichts desto trotz braucht es Geduld. Es käme auch niemand auf die Idee an wachsendem Gras zu ziehen, damit es schneller wächst.

 

 

Sieben Übungsprinzipien

Es gibt sieben wichtige Prinzipien, die beim Üben von Qi Gong für langjährige Erfolge relevant sind:

  • Ruhe und Wohlspannung (innere Ruhe, geistig wach sein)
  • Ruhe und Bewegung (Ruhe der Gedanken und Ablenkungen; Bewegung des Qi)
  • Obere Leere untere Fülle
  • Verbindung von Yi (Vorstellungskraft/Aufmerksamkeit) und Qi
  • Angemessene Übungspraxis
  • Zusammenspiel von Üben und Nähren
  • Fortschreiten ohne Eile und Erwartung

 

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